JIM-Studie 1999

Ein Viertel der bundesdeutschen Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 Jahren nutzt nach eigenen Angaben mindestens einmal pro Monat das Internet oder Online-Dienste. Jeder zehnte ist sogar mehrmals pro Woche Online. Allerdings geben 71 Prozent an, noch nie im Internet gewesen zu sein.

Wie man mit dem Internet und Online-Diensten umgeht haben die Jugendlichen vor allem von Freunden (30 Prozent) und Eltern (25 Prozent) gelernt. Auch die Schule spielt als Vermittler von Medienkompetenz eine Rolle (16 Prozent). Die Neuen Medien werden von den Jugendlichen am häufigsten als Kommunikationsmedium zum Versenden von Emails oder zum chatten mit anderen genutzt. Aber Jugendliche schätzen das Internet auch zur Beschaffung von Informationen bzw. zur Recherche. Nach eigenen Angaben ist jeder zehnte Nutzer schon einmal auf Seiten rechtsradikaler Gruppierungen im Internet gestoßen, jeder dritte auf Seiten mit pornografischem Inhalt. Während 60 Prozent der Meinung sind, jeder müsse selbst entscheiden, ob er solche Seiten nutzen wolle, sprechen sich 40 Prozent der jugendlichen Internetnutzer/-innen für ein Verbot solcher Inhalte aus.

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